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Ratgeber Allergie

Informationen für Allergiker

Erste statistische Erhebung anaphylaktischer Reaktionen

Bei der sog. Anaphylaxie handelt es sich um eine allergische Sofortreaktion. Dabei erstreckt sich die Bandbreite der Symptome von einer leichten Hautreaktion, über Magen-Darm-Beschwerden, Atemnot und Kreislaufproblemen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock, der schlimmstenfalls tödlich enden kann. Da der Mensch heutzutage von vielfältigen Umweltfaktoren und neuen Substanzen, z. B. neuen Arzneimitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln, beeinflusst wird, ist davon auszugehen, dass die Zahl der anaphylaktischen Reaktionen ansteigt. Eine Statistik über die Häufigkeit, den Verlauf und den Ausgang anaphylaktischer Reaktionen liegt bisher allerdings nicht vor, da anaphylaktische Reaktionen in Deutschland nicht meldepflichtig sind. Damit Ärzte zukünftig ihre Therapieempfehlungen besser treffen und beurteilen sowie klären können, inwieweit die Patientenschulungen und die Notfallmedikamentenversorgung ausreichend gewährleistet sind, hat es sich die Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Charité Berlin seit 2006 zur Aufgabe gemacht, Daten über anaphylaktische Reaktionen zu sammeln und in eine Datenbank einzupflegen.

Infos über Studienteilnahme

Doch das Internetportal www.anaphylaxie.net bietet nicht nur den deutschlandweit angeschlossenen Ärzten der Datenbank, die hier ihre anaphylaktischen Fälle mithilfe eines Kennworts einstellen können, sondern auch Allergikern und Interessierten aufschlussreiche Informationen zum Thema Anaphylaxie. Diverse Links zu anderen für Allergiker interessanten Internetseiten wie z. B. zum Internetauftritt des European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF) erleichtern die Orientierung im großen Angebot des Internets. Zusätzlich werden auf dieser Seite aktuelle Allergiestudien ausgeschrieben. Sollten Sie selbst unter einer Allergie leiden und würden gerne an einer Studie teilnehmen, finden Sie auf dieser Internetseite die nötigen Kontaktdaten.

Melanie Scheitza
Allergikus 2/2007

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  • Bei schwerer Lebensmittelallergie gilt besondere Vorsicht in der Weihnachtszeit 28.11.2008
    Mönchengladbach (AP) Lebensmittelallergiker müssen in der Adventszeit wieder besonders vorsichtig sein. Hauptverursacher von allergischen Reaktionen sind in den Wochen vor Weihnachten vor allem Nüsse, Äpfel und typische Weihnachtsgewürze wie Anis, Zimt und Kardamom, wie Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach berichtet.